Irgendwann hat hat sich jeder Designer bzw. Entwickler die Frage gestellt: "Mit welchem Browser arbeite ich?" Wenn man sich die Marktanteile der Browser ansieht gibt es eigentlich nur eine Antwort: Mozilla Firefox.
Statistiken laut http://www.browser-statistik.de/ ( stand 23.06.2009 )
Firefox 53.1%
Internet Explorer 36.7%
Opera 3.5%
Safari 3.5%
Google Chrome 1.7%
Der augenscheinliche Grund für die Nutzung des Firefox ist der hohe Marktanteil. Ich denke aber das z.B. niemand den IE zum entwickeln nutzen würde auch wenn er jenseits der 60% liegen würden. Gehen wir etwas genauer auf die Browser ein:
Mozilla Firefox
Der größte Vorteil des Firefox ist nicht wie vermutet und erwähnt die Benutzerstatistik, Nein es sind die Addons. Für jeden Webdesigner sollte das Addon "Firebug" https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1843 ein Begriff sein und eine Rolle in der Entwicklung spielen. Man kann mit Firebug z.B. das CSS live bearbeiten oder die AJAX Abfragen überprüfen. Ein weiteres unabdingbares Addon ist der "Web Developer" https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/60 Hiermit kann man z.B. Javascript / Cookies / CSS / Bilder deaktivieren oder auch ein Lineal Werkzeug einblenden um bestimmte Größen herauszufinden. Die aufgeführten Funktionen spiegeln nur einen Bruchteil des gesamten Umfanges wieder.
Internet Explorer
Da einen der IE nicht automatisch zum Updaten animiert muss hier klar zwischen den Versionen unterschieden werden.
Version 6
Die Tatsache das die Version 6 am 27. August 2001 erschienen ist und laut www.browser-statistik.de 23% der IE´s die Versionsnummer 6 tragen macht mir schon sehr große Angst. Wer will denn ein 8 Jahre altes Programm zum surfen benutzen? Wenn es ohne Einwände funktionieren würde wäre es kein Problem aber da der IE6 nicht im geringsten mit den modernen Techniken klarkommt ist es schon bedenklich. Man sollte nicht mehr mit dem 6er Surfen und schon gar nicht damit arbeiten. Das Einzige was man tun muss ist updaten und sein CSS dafür optimieren.
Version 7
Als endlich die böse 6 durch die 7 ersetzt wurde hatten viele die Hoffnung das man nicht mehr extra für den IE optimieren müsste. LEIDER ist das nicht der Fall. Das Praktische an der Sache ist das man jetzt für 2 verschiedene Internet Explorer optimieren muss. Es wurden Fehler behoben und wichtige Neuerungen eingeführt aber die konforme Anzeige von CSS wurde leider "vergessen".
Version 8
Die aktuelle Version ist fast noch taufrisch, bietet schöne Entwicklertools und auch die Konformität macht anscheinend keine Probleme mehr. Er startet schnell und sieht ganz ordentlich aus. Auf jeden fall der beste Browser den Microsoft jemals auf den Markt gebracht hat.
Nach genaueren betrachten steht also der IE8 gegen den Mozilla Firefox. Der überraschende Sieger in dem Kampf um den besten Browser zum Arbeiten ist: Opera
Der Kenner wird sich jetzt fragen: "Wie kann ein Browser mit nur 3,5% Anteil und ohne nennenswerte Addons der beste sein?"
Die Antwort: "Durch eine gefühlte Fehlertoleranz von 0"
Wenn eine Seite fehlerhaft ( in meinen Augen alles was nicht w3c konform ist ) umgesetzt wurde versucht jeder Browser sie so gut wie möglich anzuzeigen um den User den gewünschten Inhalt bestmöglich darzustellen. Das ist für normale User eine gute Sache aber für den Designer bzw. Entwickler ein Problem. Um seine Seite für so viele Nutzer/Browser wie möglich zugänglich zu machen sollte sie sauber und fehlerfrei umgesetzt sein. Opera hilft dabei in dem die Fehlertoleranz so gering angesiedelt ist das die meisten Fehler auffallen sollten.
Die Drachenfliege und der Feuerkäfer
Was man für ein Kinderbuch halten könnte sind die frei übersetzten Namen der Entwicklerwerkzeuge von Mozilla Firefox und Opera. Was dem Firefox der "Firebug" das ist dem Opera die "Dragonfly". Ab der Version 9.5 ist Opera serienmäßig mit "Dragonfly" ausgestattet.
Fazit
Fakt ist was im Opera richtig angezeigt wird wird zu 95% auch in den anderen Browser richtig dargestellt. Wer also Opera nutzt und abschließend alles validiert der ist auf der richtigen Seite.